Ayurvedische Paartherapie

Der angeborene Konstitutionstyp entscheidet mit, ob es als Paar passt oder nicht.

Zu mir kommen viele Paare, die das Gefühl haben, „schon alles probiert“ zu haben.

Nichts davon scheint Wirkung gezeigt zu haben, ständig kreisen dieselben Themen in der Beziehung. Diskussionen und Streitigkeiten scheinen nach einer ungeschriebenen „Choreografie“ abzulaufen. Ein Stichwort reicht als Auslöser und schon befindet sich das Paar wieder in einer Grundsatzdiskussion, die sich leicht zu einem handfesten Streit aufschaukelt. Der eigentliche Anlass hat mit der geführten Diskussion schon längst nichts mehr zu tun. Ärger und Frust sind wenig zielführend.  

Lassen Sie sich ein,
auf das unerschöpfliche
Jahrtausend alte Wissen
der ayurvedischen Wissenschaft
und ihren Nutzen
für Ihre Liebesbeziehung.  

Sich permanent wiederholende Verhaltensweisen belasten häufig die Beziehung. Sie reduzieren die gegenseitige Toleranzgrenze und verhärten die eigene Position. Rückzug, Liebesentzug, Sprachlosigkeit sind auch gerne gewählte Verhaltensmuster, die nicht im Geringsten dazu geeignet sind, dass sich beide Seiten miteinander versöhnen.  

Bei näherer Betrachtung kann ich als Psychotherapeutin immer wieder feststellen: Bei diesen Paaren handelt es sich um gescheiterte Versuche, eine Lösung im Sinn einer grundsätzlichen Veränderung der Beziehung herbeizuführen. Je häufiger diese Lösungsversuche erfolglos praktiziert werden, je seltener sich das gewünschte Ergebnis einstellt, desto vehementer wird sowohl das eigene als auch das Unvermögen des anderen erlebt und bewertet. Das eigene Selbstbewusstsein sinkt und nicht selten wird der andere für das eigene Fehlverhalten verantwortlich gemacht.  

Verhaltensmuster der ayurvedischen Konstitutionstypen

Ayurvedisch betrachtet, reichen erste typbedingte Charakteristika, um zu verstehen, wer mit wem (welche „Dosha-Mischungen“) passen könnte bzw. wo Schwierigkeiten vorprogrammiert sind und wie sie entschärft werden können.

Dazu ein Beispiel:  

Vata

„Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt.“  

Für den sensiblen Vata-Typ reichen oft Kleinigkeiten wie nette Worte, wenn man seinen spontanen Einfällen einfach mal nachgibt oder ihm einen verbindlichen Rahmen bietet, an dem er sich orientieren kann. Dann kann er sich entspannen, fühlt sich angenommen. Vata braucht ein harmonisches Miteinander, dann ist er in seinem Element und kann kreativ und unterhaltsam und kann andere für seine Ideen begeistern. Fühlt Vata sich nicht gesehen oder gewertschätzt, fängt er schnell an zu dramatisieren, vieles in Frage zu stellen oder an sich zu zweifeln.  

Kommt dazu ein dynamischer „Pitta-Typ“, kraftvoller Retter und Mensch von Welt. Eher ziel- als beziehungsorientiert mit klaren Vorstellungen und (gut gemeinten) Handlungsaufforderungen, so passt Vata sich diesem dominanten Verhalten zunächst oft an, einfach um Frieden zu haben. Wird Pitta jedoch zu bestimmend und zu unnachgiebig, fühlt Vata sich schnell abgewertet und übergangen. Das sensible mentale Vata-Gleichwicht mit einem schwankenden Selbstwertgefühl (um bei diesem Beispiel zu bleiben) rutscht noch weiter in den Keller. Der „Vata-Typ“ kann noch ängstlicher, unsicherer oder chaotischer werden. Darauf reagiert Pitta wiederum angespannt bis aggressiv und schon sind beide wieder in dem gewohnten Kreislauf der Vorwürfe.

„It takes two to Tango!”

Wir sehen, es gehören immer zwei dazu. Dieses gegenseitige Verständnis schafft eine vielversprechende Ausgangsbasis für ein Paar-Coaching.

Erkenntnisse Schritt für Schritt

Wird die eigene oder andere Person in Frage gestellt oder es tauchen überholte Muster, die bereits aus der Kindheit bekannt sind, wieder auf, dann empfiehlt sich eine Paar- oder ggf. auch eine Einzeltherapie.

Bei einer Paartherapie handelt es sich um einen Erkenntnisprozess. Schritt für Schritt werden die Strukturen und Bedürfnisse, die den Beziehungs-Stress verursachen, aufgedeckt und aufgearbeitet. Manchmal geht die Analyse dabei zurück in frühkindliche Erfahrungsmuster und Lösungsversuche aus der Ursprungsfamilie oder vorherigen Beziehungen. Diese alten Muster sind für eine die aktuelle Paarbeziehung meist wenig adäquat. Im Gegenteil, sie wirken sich hinderlich aus und sollten schnellstens aufgelöst werden, ansonsten sind angemessene und beziehungsfördernde Verhaltensänderungen kaum möglich.

Empathisch zu sein, bedeutet, die Welt durch die Augen der anderen zu sehen und nicht durch unsere Augen.

Carl Rogers

Vorgehensweise in der ayurvedischen Paartherapie

Mein Fokus in der Paartherapie ist zukunftsgerichtet und lösungsorientiert. Im Rahmen einer Art Biographiearbeit setzen Sie sich u.a. mit verschiedenen Lebensthemen auseinander und lernen: Ihre Situation realistisch einzuschätzen, gewisse, Unabänderlichkeiten zu akzeptieren und auch Ihren Nutzen aus dem Beziehungsdrama zu erkennen. Im nächsten Schritt gilt es, hilfreiche Ressourcen zu identifizieren und verfügbar zu machen, um eine gemeinsame Ausrichtung auf Ihre zukünftige Beziehungsgestaltung definieren zu können.

Anlässe für eine Paartherapie:

  • Bestimmte Streitthemen wiederholen sich permanent nach dem gleichen Muster und zermürben Sie.
  • Sie fühlen sich in Ihrer Partnerschaft weder gesehen noch gewertschätzt.
  • Sie können keinen echten, respektvollen oder zielführenden Dialog miteinander führen.
  • Sie lassen Ihren Frust an Ihren Kindern oder Kollegen ab.
  • Sie anfangen, sich nach einem/r neuen Partner/in umzuschauen.
  • Sie spielen mit dem Gedanken, sich zu trennen.

Ziele der Paartherapie

Eine Paar-Therapie ist ein Prozess von Erkenntnis und Heilung, in dem ich Sie unterstütze und begleite. Neben verschiedensten Methoden stelle ich Ihnen u.a. systemische Fragen, die Sie weiterbringen werden, wie:

Was hat Sie anfangs fasziniert und angezogen?

War der / die andere beispielsweise:

  • ein Problemlöser und hat Ihnen geholfen, Ihr Leben zu managen, es bunt zu machen oder zu ordnen?
  • eine wunderbare Ergänzung, doch inzwischen haben sich die Prioritäten verschoben?
  • wie eine rosarote Projektion, die alles hatte, was Sie auch gerne hätten?

Die Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen gibt einen ersten Aufschluss auf die jeweilige Konstitution und damit auf das, was sowohl einzeln als auch gemeinsam im Rahmen einer Paartherapie möglich ist.

Vorgehensweise

Am Anfang steht die Bestandsaufaufnahme aus der Perspektive beider Partner. Anschließend geht es beispielsweise darum, sich alter Muster aus der Kindheit, Herkunftsfamilie oder vorherigen Beziehungen bewusst zu werden und sie ggf. aufzulösen.

Wollen Sie noch zusammenbleiben? Manchmal lohnt auch der Blick nach außen, um zu verstehen, welche Faktoren aus der Arbeit bzw. den gesellschaftlichen Umwälzungen zu partnerschaftlichen Spannungen, Verzweiflung, Resignation etc. führen.

Oder es gilt zu erkunden, wie Ihr Gegenüber es schafft, Sie regelmäßig derart zu triggern, dass Sie urplötzlich wieder in alte oder bereits verarbeitet geglaubte Muster zurückfallen? Gefühle, auch verletzende verbinden. Eine Paartherapie kann Sie unterstützen, einen Weg aus dieser Negativspirale zu finden.  

Gemeinsam oder allein?

Psychotherapie ist so individuell wie zwischenmenschliche Beziehungen und Verhaltensweisen. Deshalb lässt sich der Zeitraum von Paartherapie schwer im Vorfeld abschätzen. Grundsätzlich sollten nach Möglichkeit beide Partner an der Therapie teilnehmen, wobei die Sitzungsdauer von ca. 60 Minuten nicht immer zusammen, sondern teilweise auch in Einzelgesprächen genutzt wird. Die Häufigkeit der Sitzungen hängt davon ab, wo Sie stehen, was Sie erreichen und wie intensiv Sie an sich bzw. Ihrer Beziehung arbeiten möchten.  

Sie sind erschöpft, mutlos und fühlen sich ausgebrannt in Ihrer Beziehung? Sie möchten endlich begreifen, was Sie akzeptieren müssen – an sich und dem anderen? Sie möchten typgerechte Strategien für eine gemeinsame Zukunft oder eine gute Trennung entwickeln?

Lassen Sie sich helfen und gestalten Sie Ihre Beziehung neu.

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Eine Einzelstunde für Selbstzahler in Präsenz kostet 125,00 € pro 60 Minuten oder Online 90,00 € (die gesetzliche Mehrwertsteuer entfällt bei Psychotherapie).

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